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Personalien + FMK - Tipps>
Nick Barker > vielen u.a. durch seine Tätigkeit bei Radio Benelux und Radio Victoria bekannt, veröffentlicht in FMK seine persönliche Radio Vita - denn ausser BNL und RV war (und ist !) da noch viel mehr...... :
Als Nicholas Beilke, Rufname Klaus, geboren. Mit 8 Jahren von einer Familie Barker als Pflegekind aufgenommen. Pflegevater Dennis damals als Soldat bei britischer Rheinarmee in Köln. Kontakt zu Leuten von Radio London "Big L". Mit 16 per Band, etliche Stunden "British Beat" auf Big L. Somit einer der Pioniere der OffshoreSzene, na ja, fast, da leider nie live auf einer der Offshore Stationen. Mit 17 Auswanderungwunsch der ganzen Familie in die Heimat der Maori-Pflegemama, Neuseeland. Neuseeländischer Pass auf den Namen Nick Barker. Auswandern nicht funktioniert wegen Firmenpleite des Arbeitgebers des Pflegevaters. Ohne Job keine Auswanderung. Mein neuer Pass vom Bund nicht anerkannt, deshalb kurz darauf zur Bundeswehr. Dienst in einer Fernmeldeeinheit, auf mobiler Funk-Fernschreib-Stelle auf Unimog-Kastenwagen. Viele Bereitschafts-Wochenenden auf CB oder mit 500 Watt als Musik-Piratenstation auf 6290 Khz gesendet. Sendungen im Ost-Londoner Cockney Dialekt moderiert. Kam im Traum keiner darauf, dass die Station in einer Bundeswehr - Kaserne stand. (Alles verjährt :-) ).
Studium Nachrichtentechnik und Psychologie, danach Tontechniker beim Soldatensender BFBS, (British Forces Broadcasting Service) dem Pendant zu amerikanischen AFN. Durch muttersprachliches Englisch auch Moderation von Pop Sendungen. Mehr aus Spass Nachrichtensprecher-Ausbildung und Schauspielschule in englisch. 1974-78 im BFBS Studio Köln. Zwischendurch 1975-76 im BFBS Studio Berlin. Kontakt zu Berliner Plattenstudios. Als aktiver Musiker ebenso Kontakt zu einer ganzen Reihe namhafter Künstler.
Beginn der elektronischen Musik mit Leuten wie "Kraftwerk, Triumvirat und Klaus Schulze". 2 Jahre Dauerparty in der Stadt ohne Sperrstunde! Ende der 70er Wechsel zur "Deutschen Welle" in Köln. 1981 über Amateurfunkfreund Horst Garbe Kontakt zu Radio BeNeLux, erst Pirat, später geduldet, zuletzt lizensiert aus Eupen on the Air. War gut zu empfangen in der Rheinebene von Bonn bis Duisburg und in den höheren bergischen Orten dahinter. Moderierte 1982 - 84 live und vom Band, u.a. mehrere englische Nachtsendungen.
Nach dem Closedown von Radio BNL noch eine ganze Weile bei Radio Victoria und später etliche Bandsendungen bei spanischen Feriensendern, in deutsch, englisch und spanisch.
In den 90ern Gründungsmitglied des Bürgerfunks, sowohl in Köln, als auch in Bonn. Mehrere Jahre Mitbetreuer des Bürgerfunkstudios Bornheim-Merten unter Otto Ganser. Technik, Moderation, Reportagen und Reparaturen. Ausgestrahlt über Radio Bonn Rhein-Sieg. Gleichzeitig 2 Jahre ein Appartement in diesem Haus bewohnt.
In den letzten Jahren im Beruf in einer Art Wanderzirkus, mit jeweils einjährigen Zeitverträgen, bei Deutschlandfunk, WDR Radio 5 und Bayern 5 - Studio Bonn, gearbeitet. Zuletzt beim WDR. Gesundheitsbedingt erst in Reha und danach in Frührente geschickt.
Interesse am Radio aber nach wie vor ungebrochen, deshalb immer noch beim Bürgerfunk, freien Radios und Radio-Stationen in aller Welt zu finden oder zu hören.
Im Bereich Musik unzählige Produktionen aus den Genres Trance, Dance, House, Ambient und Chill sowie R&B, von mir oder unter meiner Mitwirkung auf dem Markt.
Amateurfunklizenz 1985, jetziges Rufzeichen DD5BK, bin im DOK G03.
Ich glaube, wenn ich mal die Knöppe zumache, halte ich statt eines Kreuzes entweder mein Radio, eine Funke oder ein Mikrofon in der Hand!
FMK-Anmerkung: Ein Bild von Nick - zusammen mit seinem Freund Horst Garbe findet ihr weiter unten (> Horst Garbe).
Weitere Bilder gibt es auf der Webseite von Klaus Puth ! Hier der Link!
Nick hat Ende November 2008 seine Webpräsenz aufgeschaltet, welche viel Interessantes vermuten lässt..... : Barkers-Radio.Net ! So lässt sich über diese Seite ein Real-FM-Mix herunterladen. Demnächst wird hierüber auch wieder die Radio-Benelux-Gedächtnisseite abrufbar sein !!!
Nick Barker ist übrigens bei Radio Marabu on air. Die Sendetermine erfahrt ihr direkt auf der Marabu-Webseite!
Charly 2000 (bürgerlicher Name: Wolfgang Pichler) brachte ab Mitte der 80er in weite Teile Baden Württembergs Gute-Laune-Radio. Von Frankreich aus (Elsass), startete er das (halb)legale Radio Powerplay. Vom südlichen Baden, über den Schwarzwald, Stuttgart, Heilbronn und Karlsruhe sorgte dieses "Kirmes-Radio" für Stimmung. Legendär waren Charlys Musik-Mixe, aber auch seine Jingles. Liebend gerne spielte er die deutsche Stimme von Al Bundy ein. Er spielte auch die Musik (vor allem von den "Ärzten"), welche in Deutschland auf dem Index stand. Anfangs betrieb er Radio Powerplay praktisch alleine. "Nebenbei" tourte er auch noch mit seiner mobilen Disco durch das Sendegebiet. Er liess keine Sport,- oder Mehrzweckhalle aus. Im laufenden Programm wurden seine Tourdaten mit dem mittlerweile legendären Jingle "On the road again" angekündigt. Später war Charly mit Powerplay nachts zu hören. Tagsüber kam das Programm von Euroradio. Anschließend war er bei Radio Ladies First/Baden Baden und Radio Regenbogen/Mannheim on air. Auch hier präsentierte er Party-Radio pur ! Seit Jahren ist es leider ruhig um Charly geworden. Jedoch ist er der Musik treugeblieben. So ist er Betreiber der Diskothek Fun Factory - the next generation im badischen Achern. Noch heute erinnern sich viele Radiofreaks an seine ganz speziellen Sendungen; so zum Beispiel in dem Thread von Radioforen.de. Mehrere FMK-Anfragen an Charly blieben bis heute leider unbeantwortet.
Zur Erinnerung zwei kurze Einspielungen von
Band Nr. 47:
Mai 1988: Charly 2000 zur neuen Senderendstufe: Tagsüber wird dann Euroradio und abends Powerplay on air gehen....
http://fmkompakt.klack.org/dateien/l092.mp3
Charly 2000: "On the road again" Veranstaltungstermine Radio Powerplay - Empfang in Heilbronn !
http://fmkompakt.klack.org/dateien/l093.mp3
Radio-Urgestein Fritz Egner ist sporadisch auf Bayern 3 zu hören. So moderiert er immer mal wieder sonntag vormittags, oder auch bestimmte Feiertags-Programme. Seine erste Radioerfahrung sammelte er übrigens beim AFN München, wo er als Toningenieur Anfang der 70er tätig war. Anschliessend (1979) gelang ihm der Sprung zu BR 3. Hier machte er sich mit seiner Kultsendung "Hits and Fritz" einen Namen. Zwischen 1984 und 1995 führte er duch die TV-Sendung "Dingsda". Nähere Infos zu Fritz hier!
Conny Ferrin ist sicher vielen FMK-Lesern dank diverser Free Radio Projekte, über RTL Radio 104,6/Berlin, bishin zum Rockland Radio ein Begriff für gelungene Moderation !!! Conny Ferrin ist seinem Stil über die Jahre hinweg treu geblieben und dank seiner unverwechselbaren Art gibt er im Gegensatz zu vielen seiner "Kollegen" seinen Sendungen eine ganz eigene Note ! Conny präsentiert seine Programme mit hohem Wiedererkennungswert dank "seiner einzigartigen Stationvoice" !
Hier der Link zu Connys Webseite. Unter Radiotrax präsentiert Conny seine Firma mit dem Schwerpunkt: Syndication & Voicetracking. Hier lassen sich diverse Soundfiles von ihm anklicken. Nicht zu vergessen: Das über 13-minütige Video von DER US-Radio-Legende: Jack Armstrong (Jack wurde mittlerweile in der Radio Hall of Fame aufgenommen). Jack verstarb im März 2008:-(
FMK-Hörtipp> Conny Ferrin präsentiert wöchentlich seine : Jammin´ Oldies
Hier die aktuellen Sendeplätze (alle u.g. Sender bieten zusätzlich einen Webstream an):
- Inselradio Mallorca, sonntags von 20 - 22 Uhr (auch via Astra)
- Oldiestar-Radio, samstags von 18 -20 Uhr, dann von 00 - 02.00h und sonntags von 18-20 Uhr (ebenfalls via Astra)
- RMN Radio sonntags ab 13.00 Uhr via Webstream
Sabrina Fleischmann, die Tochter von Dr. Gerald Fleischmann (Gründer des erfolgreichen Radio Tirol), ist innerhalb des landesweit ausgestrahlten Südtirol-Journals zu hören. Diese von RMI produzierten Nachrichten, werden via diverser ST-Privatsender übernommen. Sie ist übrigens auch im Impressum von Radio Tirol vertreten (Presserechtlich verantwortlich) Auf FMK-Anfrage erhielt ich von Frau Fleischmann Mitte Oktober 2007 folgende Zeilen.....
Zu Ihrer Frage: Gerald Fleischmann war mein Vater und ich habe damit begonnen, bei Radio Tirol zu arbeiten, als er krank wurde.
Auch nach seinem Tod im Jahr 1994 habe ich weiter beim Radio mitgearbeitet, das inzwischen Eigentümer gewechselt hat.
Damit verbunden war auch die Verlegung des Sitzes von Dorf Tirol nach Bozen.
In Kürze werden wir das neue Funkhaus im Norden von Bozen beziehen, wo neue, moderne Studios eingerichtet werden.
Radio Tirol gibt es also noch in alter Frische, leider ist mein Vater nicht mehr da und auch seine schöne Radio-Stimme nicht mehr.
Viele Grüße
Sabrina Fleischmann
Schön, dass der Name "Fleischmann" auch in Zukunft im Südtiroler Äther zu hören ist ! Übrigens, ein Bild von Sabrina findet Ihr auf der HP von Teleradio Vinschgau.
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Horst Frambach > Gründer von Radio Donnersberg>
Die Geschichte von Radio Donnersberg findet Ihr auf dieser Homepage.
Die Idee zum eigenen privaten Radio entstand schon sehr früh - als in Deutschland noch kaum jemand an "private" Radios dachte: etwa 1970(!). Damals wollte ich zum Radio, aber man teilte mir von überall her mit, dass die Chancen 1:1000 stünden. "Dann muß ich selbst ein Radio aufbauen," dachte ich. Aber bis zur Umsetzung 1983 war noch ein langer Weg. Anfang 1983 traf ich einen alten Bekannten zufällig wieder, wir kamen ins Gespräch, und es stellte sich heraus, dass er meine Liebe zum Radio teilte. Und da wir keine bessere Idee hatten, gründeten wir einen Verein, um Gleichgesinnte organisieren zu können. Ende 1983 stand der Verein und wir fingen an, Pläne zu machen. 1986 wurden diese Realität: wir waren Teil von "Radio 4", der ersten landesweiten Senderkette in Rheinland-Pfalz. Den Rest der Geschichte steht auf meiner Webseite.
Zur Situation des deutschen Radios:
Wie Sie sicher wissen lebe ich seit über acht Jahren in der Nähe von Los Angeles (komme aber demnächst nach Deutschland zurück). Einmal im Jahr reise ich nach Deutschland. So erlebe ich die Entwicklung des deutschen Radios etwas anders als andere. Und es ist sehr bedauerlich, wie es sich entwickelt hat. Im Prinzip ist die Chance, die man mit dem Privatradio gehabt hatte, vertan worden. Alles klingt gleich, ist austauschbar und überformatiert. Es ist eklig! Von Alternative weit und breit nichts zu sehen bzw. hören.
Freundliche Grüße, Horst D. Frambach
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Horst Garbe, startete seine Radio-Laufbahn beim Freien Radio. Er war neben Radio Benelux auch für Radio Victoria, aber auch das Schwarzwaldradio on air. So kann man auch ihn als Pionier des deutschen Privatfunks bezeichnen. Horst produzierte übrigens die hochinteressante BNL-Story, welche sich ebenfalls in meinem Archiv befindet ! Von 1979-1981 betreute er das DX-Programm der ADDX via Radio HCJB. Er ist noch heute dem Radio verbunden und ausserdem als Amateur- u. CB-Funker aktiv. Hintergrundinfos findet ihr auf Horst Garbes interessanter Webseite ! Der Kontakt zu Horst wurde über Josef Theobald hergestellt. Gegenüber Jo schrieb Horst folgendes Statement, welches dem heutzutage (geplagten) Privatradiohörer aus der Seele spricht :
....das Problem der heutigen Radiosender, nicht nur in DL sondern auch in den USA, ist, mit möglichst gar keinem Aufwand bzw. Kosten den maximalen Gewinn zu erzielen. (Man bedenke Sendestrecken von fünf Stunden (!) für Selbstfahrer). Und da liegt das Problem, die heutigen Macher begreifen Radio nicht mehr als Radio, sondern als Gelddruckmaschine. Und genau das ist es eben nicht. Weil Radio von Heute nur noch Geld abgeben soll, sterben immer mehr die Inhalte und der Hörer ist der kompletten Verblödung ausgesetzt. Die Sender sind bundesweit nur noch auf Gewinnspiele und Sprüchemacherei ausgelegt. Man nennt die dummen sich ewig wiederholenden nichtssagenden Floskeln übrigens Liner Carts.Aufgrund tausender selbsternannter Radioberater werden den zu Sprechrobotern mutierten Moderatoren, die kein eigenes Sprachleben mehr führen dürfen, auferlegt, diese Sprüche täglich in den Äther zu blasen. "Radio hat eine Seele", hat mal ein Seesender-DJ gesagt. Allerdings hat man die Seele zugunsten des Geldes verkauft. Nur geht die Rechnung nicht auf. Die Hörer werden älter und damit auch kritischer und lassen sich so nicht mehr veralbern. Dies kommt letztendlich dann dem Deutschlandfunk zugute. Soweit in Kürze aus dem Land mit dem besten Mix, den größten Oldies, dem schönsten Wetterbericht und dem mehr als aktuellen Verkehrsbericht, der die Unfälle schon vorhersagt - was aber nichts macht, denn beim nächsten Gewinnspiel ist doch bestimmt ein Auto drin!?!
Bis dann
Horst (Horst, im Namen von FMK: Danke, dass wir Deine Zeilen veröffentlichen dürfen !).
Horst Garbe und Radio Aktivität - ein sehr interessantes Porträt dieses belgischen Senders durch einen besonderen Radiomacher ! zur Verfügung gestellt, dank Josef Theobald ! Der Artikel erschien im Kurier der ADDX (Ausgabe 23-24/1987).
Horst ist unverändert DXer und Freund des Freien Radios.
Diese Aufnahme stammt vom September 2007 anlässlich des 7. Erkrather Radiotages zusammen mit den "Piraten-Freunden": Stephan Kaiser und Klaus Beilke alias Nick Barker ! Das Farbfoto wurde freundlicherweise dank Josef Theobald zur Verfügung gestellt- Einen ausführlichen Artikel über den 7. Erkrather Radiotag findet Ihr in der DX-Fachzeitschrift "Kurier" - Ausgabe 12/2007 !
Horst Garbe war als Moderator unter anderem bei Radio Benelux aktiv. Dort gestaltete er auch die Sondersendung "1 Jahr BNL". Diese Sendung ist ein Highlight am Stück. Neben vielen Einspielungen aus dem ersten Sendejahr, gibt es interessante Interviews, wie z.B. zum ersten Senderausfall, Beginn des 24 Stundenbetriebes, Probleme beim Antennenaufbau, kurzzeitige Versiegelung der Anlage.....Nachfolgend daraus zwei Cuts>
Band Nr. 648 :
Übrigens: Horst Garbe ist begeisterter Wolfman Jack Fan. Sein Hörtipp> Jeden Samstag auf Sonntag ab Mitternacht sind über Oldies 1150 CKOC Original Wolfman-Sendungen zu hören - und das dank Webstream weltweit!
Vito Garofalo aus Augsburg war jahrelanger FMK-Leser. Vor einiger Zeit stellte er interessante Artikel über die Anfänge der Südtiroler- aber auch Augsburger Radiopioniere ins Netz. Hier der Link !
Achim Glück ist, bzw. war, die perfekte One-Man-Show im Radio. Er ließ keine Peinlichkeit aus, verschaukelte die Zuhörer gleichermassen wie seine "Kollegen" anderer Sender. Achim startete bei SDR 3 (und moderierte dort genau 3 Sendungen: Samstag abends die "Fete" zwischen 20.00 und 23.00 Uhr).Danach war er bei den Privatsendern Seefunk Radio Bodensee, Antenne 1 Stuttgart + Stadtradio Powerstation/Hithouse 107,70 on air. Leider ist es Mitte der 90er ruhig um ihn geworden. Bis auf seine Webseite, auf der man noch immer einen Einblick in seine Ironie, gemischt mit schwarzem Humor und einem kleinen Schuss Wahnsinn, erhält.
Achim Glück ist auf FMK aufmerksam geworden - exklusiv für die FMK-Soundfiles stellt er gleich DREI tolle Erinnerungen (seiner Stuttgarter Radiozeit) zur Verfügung (Achim, im Namen aller Leser: D A N K E !)
Nur wenigen ist heute noch bekannt, dass Achim am Bodensee seine Premiere im Privatradio gab. Übrigens: Seefunk Radio Bodensee war nach dem Hochrhein Radio Antenne 3 aus Bad Säckingen das zweite Privatradio in ganz Baden Württemberg !!!
update 22.06.08>
Zurück von der Front!
Achim Glück kehrt von Blauhelm Einsatz zurück!
Wochen kämpfte der beliebte Stuttgarter Volksschauspieler
gegen den TV Sender "Kanal Tele-Anal" von T.G. Pornauer.
65 Filmwerke allein wurden für das Portal: "Hornis PR Büro" produziert.
Glück holte Hornauer zusammen mit der Bundesregierung,
der Bildzeitung und der LFK ein zweites Mal vom Schirm!
Versprochen ist Versprochen!
Jetzt ist der beliebte Éx Radiostar zurück nach Hause gekehrt!
Gleich 5 Minuten Glück am Stück! Hier versucht ein Gag den anderen zu jagen!
Klicke auf Glück für FilM
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(wer in den youtube krieg ziehen möchte, hier gehts lang) 65 Kriegsfilme
Wilfried Hampe machte sich als Gesellschafter bei Radio Brenner einen Namen. 1989 verkaufte er seine Unternehmensgruppe. Man findet Herrn Hampe inzwischen als führenden Kopf der Tree Entertainmant AG. Er ist noch immer dem Radio verbunden und hat vor allem seine "Brenner-Zeiten" nie vergessen. An FMK schrieb er die folgenden freundlichen Zeilen.....
Lieber Thomas Kircher,
ich freue mich sehr über Ihre Aktivitäten, die Radiozeit in Südtirol am Leben zu erhalten - die vielleicht spannendste Pionierzeit des deutschsprachigen Radios.
Weiterhin gutes Gelingen und viele Grüße
Wilfried Hampe
Wolf Harranth - "Mr. O R F"
Wolf Harranth - Curriculum vitae
Prof. Wolf Harranth wolf.harranth@orf.at
Geb. 19. August 1941, Wien, österreichischer Staatsbürger. Vater Schauspieler, Mutter Hausfrau. Ab Februar 1946 Darsteller von (zunächst) Kinderrollen im Rundfunk, diese Tätigkeit durchgängig bis 1960, somit vorgezeichnete Berufslaufbahn als Schauspieler. Nach Abschluss der Pflichtschule zunächst wegen der frühen beruflichen Verpflichtung keine Weiterbildungsmöglichkeit; diese im zweiten und driten Bildungsweg nachgeholt (Pädagogik, Psychologie; Abschluss in Anglistik, Kings College/Cambridge), um einen Berufswechsel vorzubereiten. Erste Veröffentlichungen ab 1960 (Lyrik, Kurzprosa, journalistische Brotarbeit). Als Folge der Veröffentlichungen eingeladen, in einen Verlag einzutreten (Jugendbuch, Pädagogik). 1960-1985 Lektor, Cheflektor, Geschäftsführer mit Prokura. 1960 Tod des Vaters. 1964 Heirat mit Gisela, geb. Ney. 1966 Tochter Claudia. 1968 Sohn Michael. Ab 1960 parallel zur Verlagsarbeit eigene Veröffentlichungen, Übersetzungen, Herausgaben. (Werkliste umfasst 120 Titel; u.a. Österr. Staatspreis 1976, 1982; Übersetzerpreis zum Österr. Staatspreis 1981, 1984, 1987, 1993; Deutscher Jugendliteraturpreis 1982). Ab 1962 parallel zur Verlagsarbeit erst fallweise, dann regelmäßig für NGOs, Europarat, Ecosoc, Unicef… zu Field and Project Evaluation Missions in der außerschulischen Jugendarbeit, Flüchtlingsbetreuung, Entwicklungshilfe etc. abberufen. Schwerpunkt Krisenregionen und Entwicklungsländer in Asien. Ab 1965 auf Einladung des ORF/Radio Österreich International daraufhin - jeweils "vor Ort" als Berichterstatter in privilegierter Stellung - Wiederaufnahme der Rundfunkarbeit als Redakteur. Medienkorrespondent für die NZZ, Zürich. 1974/75 Tumor, Operation, Verlust der Tropentauglichkeit. Ab 1967 Fortführung der Rundfunkarbeit, Aufbau und Leitung der Redaktion "Medien" (später "Medien und Computer") beim Österreichischen Rundfunk ORF/RÖI, ab 1985 ausschließlich. Bis 2003 über dreitausend Sendungen. 1993 Berufstitel Professor. 1996 Österr. Würdigungspreis für Kinder-und Jugendliteratur. 2003 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Seit 2003 Kurator des Dokumentationsarchivs Funk, der weltgrößten interdisziplinären Sammlung im Bereich elektronische Medien. 2004 "Translatio", Österr. Staatspreis für Übersetzung. 2005 Astrid Lindgren Translation Prize.
Quelle der Wolf Harranth Vita
FMK-Anmerkung:
Dank Wolf Harranths KW-Panorama, später Intermedia, beim ORF wurde ich zum begeisterten Rundfunkhörer. Für mich gab es keine vergleichbare Sendung, welche über viele Jahre hinweg, so aktuell über "Alle Länder, alle Sender, alle Bänder" informierte. Am 25.10.2003 stellte der ORF die beliebte Mediensendung ein. Wolf, danke für die unzähligen perfekten Sendungen ! Es war mir eine Ehre, Mr. ORF während der HAM 2008, persönlich kennenzulernen.
Rick Hölzl ist ein Mann der ersten Stunde, was den deutschen Privatfunk betrifft. Und zwar sowohl von Südtirol nach Bayern hinein, als auch in Deutschland (München) selbst ! Hier sein Werdegang:
- 1981-1983 Radio Bavaria International
- 1983 von Anfang bis Ende: Radio M 1
- 1984 Radio Aktiv / München
- 1985-1993 Radio Gong / München
- 1993 Radio Lindau (9 Monate)
- 1993-1999 Radio 7 / Ulm
- 1999 bis heute: Radio RSA Kempten
Rick moderiert bei Radio RSA vor allem die Spätnachmittag-Schiene zwischen 17 und 20.00 Uhr (nach 14 Tagen - eine Woche Pause). Unter dem RSA-Team findet Ihr auch die Vorstellung von ihm. Rick sucht Mitschnitte aus seinen Anfangszeiten. Wer also etwas von ihm mitgeschnitten hat: Bitte Mail an mich: fmkompakt@web.de - werde die Aufnahme gerne an Rick weiterleiten !
Exklusiv für FM Kompakt erinnert sich Rick an besondere Ereignisse während seiner Zeit in Bozen:
Hubschrauberflug zum Schwarzenstein
ich hatte dienstwoche in bozen und christoph schmitz, unser boss, fragte mich ob ich bock hätte mal mit auf den schwarzenstein zu fliegen im hubschrauber. da mußte ein ölfass nach oben gebracht werden um die antenne am laufen zu halten. na klar hatte ich bock, zumal ich noch nie in so einem ding geflogen bin. also fuhren wir in einen kleinen ort, den namen weiss ich leider nicht mehr und dort stand auf einer wiese, gegenüber von einem gasthaus, der heli. wir hatten ausgemacht, dass ich beim hinflug hinten sitze und beim rückflug dann vorne. allein der hinflug war schon ein erlebnis, weil ich nicht gedacht hatte, dass der pilot so nah an die berge ranfliegt, hochzieht und dann an den nächsten berg ran und wieder hochzieht... kurzum ich hab schon schönere dinge erlebt, zumal fliegen ja eh nicht unbedingt zu meinen bevorzugten hobbys zählt. irgendwann, mir kams vor wie 20 stunden, waren wir dann endlich auf dem schwarzenstein gelandet. die antenne stand da auf einem plateau, das ungefähr so groß war wie ein fussballfeld. schnee lag und kalt wars. dann begann der horror für mich. rückflug. ich sass vorne links neben dem piloten. dann hob der ab, flog auf die plateaukante zu, kurz drüber hinweg und dann passierte es... wir stürzten ab. ich hatte schiss ohne ende als ich den boden immer schneller auf uns zukommen sah. das war das ende. ich schloss mit meinem leben ab. dann hat dieser mistkerl von pilot den heli wieder hochgezogen und er und schmitz lachten um die wette. die hatten mich reingelegt und das ganze war ein ausgemachtes Spiel. darum sollte ich vorne sitzen. mir war hundeelend, ich war fix und fertig und zitterte was das zeug hielt und die anderen lachten und lachten... irgendwann landeten wir wieder auf der wiese und beim aussteigen bin ich erstmal auf die schnauze gefallen, wel meine knie weich wie butter waren. ich wankte in das gasthaus und der wirt hatte am tresen schon einige schnäpse aufgestellt und grinste mich an. obwohl ich eigentlich selten alkohol trinke, kippte ich drei stück nacheinander in mich hinein. es wurde noch mächtig viel gelacht an diesem tag und langsam fand ich wieder ins leben zurück...
so war das mit dem heliflug. das grinsen von christoph schmitz wegen dieser geschichte, musste ich noch oft ertragen...
gewitter in bozen
zum anfang der geschichte gehört erstmals das "geständnis", daß ich bei heftigem gewitter ganz ehrlich angst habe und mich so gut es geht "verkrieche". da bin ich seit meinem 14. lebensjahr erheblich vorbelastet. wir blöden jungs wollten den mädchen imponieren und zeigen, was für tolle hechte wir sind, die bei gewitter am see nicht davonlaufen. kurzum: nachdem der blitz unmittelbar in den baum einschlug unter dem wir saßen, kannst du dir vorstellen, warum ich sehr großen respekt auch vor dem kleinsten gewitter habe. jener abend in bozen war sehr gewittrig und hat sehr lange gedauert. schon auf sendung hatte ich Angst, daß da der blitz einschlägt und das mischpult unter strom steht. das war ein heftiges gewitter. irgendwann war dann feierabend und ich fuhr mit dem auto zu unserer pension am stadtrand von bozen, ging auf mein zimmer und fühlte mich nicht besonders wohl, weil dieses gewitter einfach nicht aufhörte und wieder heftiger wurde. und irgendwann hats einen fürchterlichen rumms getan und ich dachte jetzt fällt das haus gleich zusammen. und dann ging das so weiter. irgendwann klopfte ich dann am zimmer vom daniel kovac, und der machte sofort die tür auf, als hätte er schon auf mich gewartet. irgendwie hatte ich das gefühl, daß dieses wahnsinnsgewitter auch ihn nicht unbedingt ganz kalt ließ und so, denke ich, waren wir beide froh jemanden zum ablenken zu haben. ich weiß nicht mehr wie lange wir dann da saßen, bei jedem blitz und donner zusammenzuckten und hoften, daß die bude auch einen blitzableiter hat. mir jedenfalls kam die zeit ewig vor. ich glaube fast, daß der daniel genausoviel schiß wie ich hatte. gewitter in bozen sind, und das habe ich öfters erleben dürfen, schon von einem besonderen kaliber. und sie dauern endlos lang...
Aller Anfang ist schwer....
da ich schon am erzählen bin, gleich noch die geschichte von andy wenzels (heute stadionsprecher unserer fußball nationalmannschaft) erster radiosendung. Wir hatten ja schon eine menge spaß, damals im studio in italienstr. in bozen und haben uns auch privat alle gut verstanden. ich hatte sendung bis um vier uhr nachmittags und um vier sollte dann andy erstmals on air gehen. die sonne schien, es war angenehm warm und der andy turnte schon seit zwei uhr ständig im studio umher und löcherte mich mit tausend fragen. der junge war nervös. wie nervös der wirklich war, merkte ich dann um vier beim mikrowechsel. andy legte einen ganzen stapel von beschriebenen din a 4 blättern vor sich aufs mischpult und war kuz vor einem nervenkollaps. der junge hatte sich jede moderation für die nächsten stunden wortwörtlich aufs papier gekritzelt und wollte so loslegen. er hat geschwitzt wie oscar und gezittert wie espenlaub. dann wollte er die die erste platte einfaden, aber das war nix. kurzum bin ich natürlich da geblieben und habe ihm die ersten zwei stunden die platten aufgelegt und während jeder musik mit ihm geredet. ich hatte echt angst der kippt mir irgendwann vom hocker, oder verliert die stimme. logisch, jeder war voll nervös bei der ersten sendung, aber sowas wie den andy habe ich nur einmal erlebt. nachher haben wir dann seinen einstand noch gebührend unten im haus, im cafe gefeiert. wir haben dann später, bei radio gong, wo wir ja auch kollegen waren, noch oft über diese geschichte gelacht und uns mächtig amüsiert.
Morgenstund hat Gold im Mund
ich hatte frühsendung, die begann um 6 uhr und da ich keiner bin der morgens gern aufsteht, hatte ich wie immer bis zur letzten sekunde geschlafen und bin dann ins studio gefahren. um halb acht öffnete das cafe unten im haus und wie jeden morgen hatte der chef schon für diese zeit für mich das frühstück hergerichtet. meistens blieb ich knapp fünf minuten, legte maxisingle auf, und verschlang den rest im studio. an diesem morgen schien die sonne schon besonders angenehm und ich hockte mich nach draußen und ließ es mir gut gehen. oben im studio hatte ich "\Nhoudini" mit "haunted house of rock" als maxi laufen. die war glaube ich so um die 19 minuten lang. jedenfalls gings mir gut an diesem morgen. aber nicht mehr lange. als ich nach ca. 15 minuten wieder ins studio kam, hab ich es schon aus den lautsprechem gehört: babum babum. schreck laß nach. die platte war bereits nach ca. einer minute hängengeblieben und drehte sich immer an der selben stelle. das telefon klingelte andauernd und ich hatte die kacke am dampfen. christof schmitz, unser chef, hat aus münchen versucht mich zu erreichen, über eine viertel stunde und aus dem radio kam immer babum babum. der anschiß war von der gröberen sorte und der tag war für mich eigentlich gelaufen.
Elmar Hörig ist vielleicht die bekannteste Radiostimme Deutschlands. In all seinen Jahren Radioarbeit bei SWF 3, Rockland Radio und Regenbogen hat er nie den Spaß am moderieren verloren. Elmi ist einfach kult ! 15.02.08, 19.00h: Elmar Hörig ist zurück ! Die "Elmis Radioshow" läuft ab sofort jeden Samstag von 13 bis 16 Uhr bei Radio Köln 107,1. Der Sender verfügt auch über einen Livestream im Internet. Weitere Infos hier!- Danke für die Info an Dr. Jörn Krieger/Medienbote
Unbedingt empfehlenswert> ist die Webseite Elmi-Sounds! Joachim Israel hat hier mit viel Liebe alles rund um Elmi zusammengetragen (Links zu Soundfiles, Webseiten, Foren u.v.m.). Unter anderen ist dort auch der Link zur Radio Köln Webseite zu finden, über welche die Highlights der Elmi Radioshow zum download abrufbar sind !
Gusty Hufschmid war beim deutschen privaten Hörfunk immer ganz vorne dabei. So sammelte er erste Erfahrungen beim deutschsprachigen Feriensender am Gardasee, Radio Antenne 3. Später gründete er den ersten Baden-Württembergischen Privatsender, nämlich Hochrhein Radio Antenne 3 in Lörrach. Dieser ging am 01.04.87 on air. Zwei Jahre später verkaufte Gusty diese Station. 1991 stellte Antenne 3 Lörrach den Sendebetrieb ein ! (vgl. FMK 02/92) Hier ein Jingle des Senders, dank Gusty Hufschmid für FMK zur Verfügung gestellt: http://fmkompakt.de/hra3_1.mp3 - Exklusiv gegenüber FMK verriet Gusty seinen "Werdegang" :
Mit Radio habe ich direkt nichts mehr zu tun. Ich produziere mit meiner Fa. Airplay 3 Media-Service GmbH Videos für Industrie, Touristik, TV-Werbespots etc. Dann arbeite ich seit 1991 für Media Control Schweiz. 2001 erschien mein Buch "33 Jahre Schweizer Hitparade". Just for Fun veranstalte ich ca. 1 Mal pro Monat einen Oldie-Event. Bevor ich 1984 mit Radio am Gardasee begann, war ich über 12 Jahre für die Deutsche Sparkassen-Organisation auf Tour, für die ich Jugend-PR-Veranstaltungen durchführte. Das waren in jenem Zeitraum über 2000 Veranstaltungen. Über meine "privaten" Tätigkeiten findet man einiges unter diesem Link !
FMK-Anm: Weitere Infos zu Gusty + Antenne 3 auf der FMK-Seite> http://fmkompakt.klack.org/seite13.html ganz unten: FMK-Spezial : Gardasee und italienische Adria
Peter Illmann moderierte von 1983 bis 1985 in der ARD die Sendung Formel 1. Zu einer Zeit, als es noch kein deutsches MTV oder Viva gab, wurden hier die ersten Musik-Clips im Fernsehen gezeigt. Dies war aber auch eine Zeit, in der sich viel im privaten, freien Rundfunk tat. Peter Illmann ist noch heute wöchentlich on air. Und zwar beim Hessischen Privatradio FFH. Hier bringt er jeden Sonntag in der Zeit von 18 bis 21.00 die Sendung Hit Highlights. Neben aktueller Hits bringt Peter aber auch fast vergessene Musikklassiker. Bei ihm hören sich die Klassiker einfach besser an !
Casey Kasem gehörte in den Zeiten, als sich viele mit Öffentlich-Rechtlichem begnügen mussten, zu D E N DJ`s überhaupt. Ich denke jeder, der den AFN empfangen konnte, kennt Caseys American Top 40. Unvergessen sind die "Long Distance Dedication" in denen er Schicksale seiner Hörer vorlas. Casey moderierte die AT 40 von 1970 bis 2004. Er ist jedoch weiterhin mit der Top 20 on air. Die aktuellen US-Charts gibt es über den Satelliten ASTRA; und zwar via : Canadian Forces Network. Hier kommt Casey samstags zwischen 10 und 12 - bzw. sonntags von 14-16 Uhr. Viel Spaß mit einer vertrauten Stimme, welche vielen FMK-Lesern Begleiter der eigenen Jugend war. Dennis King war seither über den Sonnensender on air. Am 01.09.08 hat sich die Station in ds eins umbenannt. Über ds eins ist die Dennis King Show nun Sonntags ab 18.00 Uhr zu hören. Die Wiederholung gibt es Montag und Donnerstag jeweils ab 20 Uhr. Man kann ihn tatsächlich als einen König im Radio bezeichnen. In seinem "Radioleben" war er bei besonderen Stationen aktiv: 1972 startete er seine Radiokarriere als Gast-DJ beim legendären Sender Radio Veronica, beim nicht weniger berühmten See-Piratensender Radio Caroline erlernte er das Radiomachen und Radio organisieren von der Pike auf. Spätere Stationen: Moderator der American Top 40 für WDR2, Moderator bei der Jugendwelle des RIAS Berlin rias2, Unterhaltungschef beim rias2-Nachfolger rs2, Chef Station-Design bei der Hitradio-Gruppe, Sendungen bei BB Radio. Dennis King produzierte als einziger Europäer für ABC Radio (u.a. mit Casey Kasem und Scott Shannon) und war Produzent von Radio USA for Africa beim Westwood One Satelite Radio Network. Über 30 Jahre Radioerfahrung und ein herausragendes Wissen um die Musik, gepaart mit der Leidenschaft zum Radiomachen - Dennis King ist an jedem Samstag ab 18 Uhr on air! Und wer die Sendung einmal verpasst hat: am Montag ist die Wiederholung um 20 Uhr zu hören. Er hat übrigens eine eigene "Fan-Seite" (leider lassen sich dort z.Zt. nicht alle Soundfiles öffnen). Dennis begrüsst u.a. seine Zuhörer: "Ich bin Dennis King - Sie nicht !!!"
Dennis King beim Sonnensender > Sonntags ab 18 Uhr Wh Montags + Donnerstags jeweils ab 20 Uhr
Thomas Koschwitz ist seit geraumer Zeit beim Berliner Rundfunk 91,4 zu hören.
Dort ist er mittlerweile das "Zugpferd" des Senders. Koschwitz und der Berliner Rundfunk passen gut zusammen : Der Sender ist mit seiner Musikzusammenstellung ziemlich einzigartig in ganz Deutschland - Und Thomas ist einzigartig in seiner angenehmen, professionellen Moderation. In Interviews zeigt er sich mit viel Fingerspitzengefühl - aber auch bei der Musik spürt man, er weiss wovon er spricht. Schliesslich ist Thomas Koschwitz ein alter Radiohase, der bereits 1975 beim Hessischen Rundfunk seine Karriere begann. Seine weiteren Stationen war die "Late Night Show" bei RTL TV, SAT 1 und N24. Doch er vergass nie seine Verbundenheit zum Radio, so dass er bei Antenne Niedersachsen, Radio Brocken und dem Berliner Rundfunk zu hören war/ist.
2002 zwang ihn ein Schlaganfall beruflich kürzer zu treten. Diese Erfahrung verarbeitete der Moderator in seinem Buch “Was macht der Schwindel? Mein Leben nach dem Schlaganfall.“, das 2003 im Aqua Verlag erschienen ist, und Betroffene informieren und Mut machen soll. Bewundernswert, wie Thomas wieder ins Leben zurückgefunden hat !
Unter anderem ist er aktuell neben Radio Brocken auch beim Berliner Rundfunk 91,4 wie folgt zu hören:
- Koschwitz am Morgen Montag bis Freitag von 06.00 - 10.00 Uhr
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| Koschwitz-Classic-Hits-Spezial jeden Freitagabend von 19.00 - 22.00 Uhr | FMK-Hörtipp : Das sind besondere Geschichten zu ganz besonderen Titeln, die ihm sehr am Herzen liegen und einfach Spaß machen.
- Koschwitz zum Wochenende jeden Samstag von 09.00 - 12.00 Uhr
In "Koschwitz zum Wochenende" moderiert der beliebte Entertainer seine eigene Radioshow mit Prominentengesprächen, Interviews und mehr 70ern, mehr 80ern.
06.06.08 > Gute Nachrichten für Radiohörer in Niedersachsen! Ab 06. Juni 2008 wird Thomas Koschwitz in der Morningshow von Radio ffn zu hören sein.
In “Guten Morgen Niedersachsen” meldet er sich immer freitags bei Morgenmän Franky und Susan zu Wort:
“Koschwitz kontert” heißen seine Beiträge zu Personen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich in der Woche besonders „hervorgetan“ haben – Thomas Koschwitz entgeht nichts, er enthüllt alles - peinliche Skandale, brandaktuelle Schlagzeilen, Offenbarungen und vieles mehr! Dabei plaudert er aus dem Nähkästchen und scheut sich auch nicht, Kontra zu geben!
Fans von Thomas Koschwitz, die nicht in Niedersachsen wohnen, müssen auf sein neues Projekt nicht verzichten: Über Webradio kann man ebenfalls “Koschwitz kontert” lauschen! Mehr dazu hier
Die neue Rubrik läuft immer freitags um 7:07 Uhr. Also: Einschalten und Reinhören!
Weitere Informationen rund um "Koschwitz kontert!" gibt es unter www.ffn.de.
Hier der Link zu Thomas`eigener Webseite mit vielen Hintergrundinfos und aktuellen Programmhinweisen zu seinen Sendungen.
Stefan Kramer - der Name steht für Freies Radio, geniale Jingles und spontane Moderation - Im FMK-Portrait / September 2008 - zuvor eine gelungene Definition von "Onkel Patrick", wie Freies Radio klingen muss..... http://fmkompakt.de/patricks%20FR.mp3 
Kramer´s memories
Für Radio habe ich mich eigentlich schon immer interessiert. Ich erinnere mich daran, daß ich schon mit neun oder zehn Jahren Rundfunkmoderator gespielt habe - dazu benutzte ich einen alten Cassettenrecorder als Verstärker, an den ich ein billiges Mikrofon angeschlossen hatte. Da der Recorder zwei Eingänge hatte, konnte ich auch Musik darüber laufen lassen - dazu mußte ich dann natürlich jedesmal umschalten. Ich habe immer versucht, ganz schnell umzuschalten, damit man den Schalteffekt nicht so deutlich hörte.
Als Hörer pendelte ich damals zwischen RTL, WDR 2 und Europawelle Saar hin und her und versuchte wohl auch, deren Programm zu imitieren. So richtig begeistert war ich von dem Programm nicht, aber ich wußte ja nicht, daß es auch etwas besseres geben konnte. Bis ich dann im Mai 1983 auf meiner Skala einen neuen Sender entdeckte, der um ein Vielfaches interessanter war: Das aus Ostbelgien sendende Radio Benelux (BNL).
Was ich damals nicht wußte: Es waren keine Belgier, sondern deutsche Radiofreaks, die eine Gesetzeslücke nutzten, um vom höchsten Punkt Belgiens aus Westdeutschland mit einem Super-Programm zu versorgen. Die Sendungen waren ganz anders als das, was man bis dahin kannte: Locker, spontan, witzig und gewissermaßen "menschlich" (d.h. man fühlte sich als Hörer persönlich angesprochen und merkte, daß da keine Sprechmaschine am Mikrofon saß, die lediglich Texte vorlas - egal ob einer hinhörte oder nicht). Ich wurde ein treuer Hörer und Fan und konnte über den miesen Programmstandard (zumindest im Unterhaltungsbereich) der offiziellen Sender nur noch lachen! Durch die "Radioshow" (ein Magazin, das sich speziell mit Freiem Radio beschäftigte) lernte ich auch eine ganze Menge über Seesender, Jingles, Landpiraten und dergleichen mehr. Mit einer besseren Antenne konnte ich dann auch viele flämische Sender empfangen: So geheimnisvolle Stationen wie Radio Atlantis, Radio Noordzee, Radio Venus und Radio Royaal tauchten nun auf meiner Radioskala auf - oft mit ausgesprochen professionellen & gutgemachten Programmen.

Für meine eigenen Aktivitäten waren jetzt diese freien Sender zum Vorbild geworden. Ich hatte mir inzwischen ein kleines Mischpult zugelegt und "produzierte" Jingles und Sendungen. Damals war ich 12 und hatte natürlich kaum technische Möglichkeiten. Not macht erfinderisch: Ich nahm meine ersten "Jingles" im Keller auf, weil es da so schön hallte. Ich wollte ja irgendwie auch diese Effekte hinbekommen, die mich bei BNL so begeisterten. "Gesendet" wurde jetzt nicht mehr über die Schallwellen, sondern über ein kleines Walkie-Talkie (wohl kaum zur Freude der CB-Funker). Später hatten wir (ein Schulfreund und ich) sogar einen kleinen Sender organisiert: Ein UKW-Mikrofon mit 100 Meter Reichweite.
Die technische Seite hat mich dabei nie sonderlich interessiert, mir ging es immer um das Programm, um die Stimmung, die Bilder, die man im Radio erzeugen kann!
Als sich meine Studiotechnik etwas verbessert hatte, bewarb ich mich bei einer zweiten deutschsprachigen Station aus Ostbelgien: Henri Radio aus Henri-Chappelle. Das war Ende 1985, BNL existierte leider nicht mehr. Es war für mich eigentlich fast eine Überraschung, daß ich dort angenommen wurde, immerhin war ich gerade erst 14 Jahre alt (was ich damals verschwiegen hatte) und produzierte die Programme in meinem "Studio Spartanico" auf einem ganz billigen Recorder. Es war schön, mit so guten Leuten wie u.a. Johnny Best und Paul Huber (Johnny O´Brian) zusammenarbeiten zu dürfen. Ich machte eine wöchentliche Sendung, die 1987 auch im Nachtprogramm von RTI Radio Telstar Int´l wiederholt wurde. Beide Sender verstummten leider im Spätsommer 1987, was nicht zuletzt einigen konkurrierenden Sendern zu verdanken ist. In der Zwischenzeit war Werbung erlaubt (zu BNL-Zeiten noch verboten) und das änderte natürlich auch die Radioszene!
Ich landete nun bei meinem ersten Piratensender: Der FM-Pirat Radio 48 aus Stade. Eine entsprechende Kleinanzeige im PIN- Magazine hatte mich darauf gebracht, mich dort zu bewerben. Meine "Stefan Kramer-Show" lief dort etwa ein Jahr lang. Zwischenzeitlich gab ich auch meinen Einstand auf der Kurzwelle, bei Starfleet Radio (1988). Starfleet´s OP Norman Walker hatte mich bei Radio 48 gehört und deshalb Kontakt mit mir aufgenommen. Bisher war mir die Kurzwelle mit ihrem Gepfeife und Gequietsche eher suspekt gewesen, aber vor allem durch die Berichterstattung des PIN-Magazines über Sender wie Radio Galaxy und FRS Holland regte sich mein Interesse. Beide Sender waren bei mir in guter Qualität, fast ohne Fading zu hören. Ende 1988 machte ich einen Abstecher zum legalen Privatfunk. Bei einem kleinen Lokalsender in Baden-Württemberg waren auch viele Leute aus der Free Radio-Szene zugange und so wurde ich auch gefragt. Neben dem Honorar (zum ersten Mal nicht ehrenamtlich) war es vor allem auch die Aussicht, bei einem professionellen Sender mitzuarbeiten, die mich verlockte. Viele professionelle Leute waren dabei, z.B. Stephan Kaiser und Patrick Lynen, beide übrigens Ex-BNL´er.
Ich moderierte jeden Samstag Abend die Stefan Kramer-Show, in den Ferien (hauptberuflich war ich ja noch Schüler) auch manchmal die tägliche Mittagsschiene. Es war ja nicht 100%ig mein Programmstil, denn mein Herz hing eher am Free Radio, aber es hat Spaß gemacht und ich habe sicher viel gelernt. Bis zum Ende im Jahr 1992 war ich - mit Unterbrechungen - dabei. Dazwischen zog es mich aber auch wieder zu den Piraten: Ich übernahm den deutschen Service beim „Free Radio Service Holland" - zuerst abwechselnd mit Johnny Best (JB), danach alleine. Zwischenzeitlich war ich auch bei Radio 101 zu hören, hauptsächlich im FM- Programm (Q-101, Aachen), und bei einigen ostbelgischen Stationen (Power FM, R. Euro). Auch über Satellit war ich mal zu hören, nämlich über das norwegische Radio Nordsee. 1992 kam ich zu Radio Skyline, aus dem später City FM wurde.
Nach dem Closedown von City FM habe ich eine ganze Zeit lang nicht mehr moderiert. Aktiv war ich trotzdem. Mit Artikeln in Fachzeitschriften über Rundfunk und Medienpolitik, mit diversen CD-Compilations sowie mit Jingleproduktionen. Vor allem in letzterem Bereich versuchte ich, meine Fähigkeiten auszubauen und begann ab 2003, für einige Jinglefirmen in den USA und in den Niederlanden zu arbeiten, vornehmlich als Sounddesigner, d.h. ich verdiente mir mit der Produktion von elektronischen Effekten (wie Drones, Noises, Sweepers, Lazers etc.) ein paar Brötchen zusätzlich. Meine Fx wurden dann auf sog. Production-Libraries, welche von Radiosendern aus aller Welt abonniert werden, veröffentlicht. Eine schöne Sache, dass meine Sounds nun plötzlich auf Sendern zu hören waren, die ich schon in frühester Jugend immer mit Begeisterung gehört habe, wie z.B. WPLJ in New York.
Abgesehen von meinen Werbespotproduktionen für RTO in Offenburg war das dann das erste Mal, dass ich auch für meine Produktionen Geld bekam. Für verschiedene Internetradios und einen belgischen Radiosender produzierte ich das On-Air-Design.
Internet und andere Interessen traten mehr in den Vordergrund, nicht zuletzt auch die Frauen, wie das so üblich ist, und hielten mich fern vom Radio-Mikrofon, welches in der Zwischenzeit übrigens auch das Zeitliche gesegnet hatte. Bis ich dann 2007 den Plan faßte, in die Radioszene zurückzukehren. Zusammen mit Helmut Peters von BNL wurde der Plan ausgeheckt, man könnte doch mal wieder von Belgien aus senden, wie einst Radio Benelux. History repeats itself...
Im Mai 2008, exact 25 Jahre nach dem Ausscheiden von Helmut Peters aus dem BNL-Projekt, wurde dieser Traum tatsächlich wieder real, mit dem Sender REAL FM, welcher dann bis Ende Juni 2008 in NRW auf 99 Mhz zu hören war. Vornehmlich hatte dieser Sender ein HipHop-Format, aber am Wochenende waren dann auch einige Sendungen im alten Stil zu hören, so z.B. wieder die legendäre Party mit Onkel Patrick und Helmut Peters.
Auf RFM gab es dann wieder, wie früher, jeden Samstagabend die Stefan Kramer-Show, mit seltenen Dance-Classics, Maxis, Mixen, Bootlegs, Gags und natürlich vielen, vielen Jingles.
An dem Projekt, welches schon aus Kostengründen von vorneherein nur kurzfristig angelegt war, hatte ich jedenfalls viel Spaß, manches mal kam ich mir vor wie in einer Zeitmaschine, weil es so viele Parallelen zu BNL gab. Genau wie Thomas Kircher habe ich auch erstmals seit langer Zeit wieder Sendungen mitgeschnitten.
Was sind die Motivationen und Beweggründen für meine Radio-Aktivität? Nun, es ist vor allem wohl der Reiz des Mediums Radio. Es ist faszinierend, wie Radio Stimmungen und Bilder vermitteln kann - sozusagen Kino im Kopf. Ich bin ja sowohl Hörer als auch Macher; gutgemachte Sendungen können mich heute noch sehr begeistern. Radio hat für mich auch viel mit Klangbastelei zu tun: Jingles, Geräusche, Soundeffekte, gute Musik - in der richtigen Mischung kann sich das zu einer tollen Sendung zusammenfügen. Jingles haben es mir seit jeher besonders angetan: Es macht einfach Spaß, mit verschiedenen Effekten und Sounds zu hantieren und bestimmte Klänge zu kreieren.
Freies Radio ist meiner Meinung nach heute nötiger als je zuvor. Die offiziellen Radiosender sind zwar nicht mehr ganz so trocken und unprofessionell wie zu der Zeit, als ich angefangen habe, aber in einem Punkt hat sich nichts verändert: damals wie heute fehlt die persönliche Ansprache des Hörers, das Radio als "Freund" (so seltsam das vielleicht klingt). Die Moderatoren der offiziellen Stationen sind routiniert, lesen ihre Texte ab, einige machen das gut, andere weniger - aber: besonders spannend ist das nie.
Spontaneität, Spaß an der Sache, Enthusiasmus, verrückte Einfälle, eine besondere Atmosphäre (Rundfunk aus der Dachkammer) - das war es, was an den Freien Radios so begeisterte (bei den Seesendern ebenso wie bei den frühen ostbelg. Sendern). Ich glaube nicht, daß sich dies mit der Routine-Arbeit bei den etablierten Sendern, welche meistens auch eher ein Hintergrundberieselungs-Radio machen, vereinbaren läßt.
Jörn Krieger war ab den Anfangszeiten FMK-Leser. Jörn hat mittlerweile sein Hobby zum Beruf gemacht. So produziert er den Medien-Nachrichtendienst "Medienbote" - Der Medienbote ist DER führende deutsche Nachrichtendienst der Medienbranche !
Hans Werner Lange> vereint zwei Eigenschaften in einer Person: Hervorragende, ansprechende Moderation und das Hintergrundwissen zum Thema Rundfunk und Medien, welches bei den meisten "Kollegen" heutzutage überhaupt nicht vorhanden ist......
Hans Werner Lange
Das Radio hat mich bereits im Alter von 4 Jahren fasziniert, mit 18 Lehre als Radio- und Fernseh-Techniker. Nebenbei Sprech- und Stimmbildung. Bei einem Ausflug mit der Kirchengemeinde 1966 zu Radio Luxemburg bewarb ich mich. Eine Probe-sendung auf Tonband hatte ich gleich mitgebracht. Vier Wochen später saß ich dann bereits vor dem Mikrofon von Radio Luxemburg. Später wechselte ich dann zur Europawelle Saar, wo ich ebenfalls wie bei Radio Luxemburg, Musiksendungen machte und nebenbei auch als Redakteur ausgebildet wurde.
Weitere Stationen waren der WDR und die DEUTSCHE WELLE mit unterschied-lichen Aufgaben. Für die ADDX e. V. produziere ich seit 1985 die ADDX-Beiträge, die an den ersten 3 Samstagen im Monat über Radio HCJB zu hören sind. Regelmäßig bin ich auch bei KBS World Radio und Radio Taiwan International mit DX-Tipps zu hören. Neu ist ein Programm-Segment bei Radioropa Berlin mit dem Titel: "RadioWelt", gestartet am 17. Juni 2008. Hier präsentiere ich alle Aspekte und Facetten des Radios, verständlich gemacht für den Normalverbraucher. Seit Februar 2008 mache ich auch wieder eine Musiksendung: "Oldiethek", die jeden Mittwoch von 20.05 - 21.00 Uhr über www.radio700.de im Internet und Kurzwelle 6005 kHz übertragen wird. Inzwischen im Unruhestand............
Frank Laufenberg ist ein Musikkenner ohnegleichen ! Ihn kann man tatsächlich als wandelndes Musiklexikon bezeichnen. Nach vielen Jahren beim Südwestfunk Baden Baden kam er zum privaten Radio. So wetterte er immerhin 6 Jahre lang beim Rheinland-Pfälzischen RPR ganz gewaltig gegen die öffentlich-rechtlichen Sender. Bei RPR moderierte er die beliebte Sendung "Bei Anruf Pop". Doch mittlerweile fand er den Weg zu den ÖRA`s zurück. So ist er meistens samstags zwischen 22.10h und Mitternacht bei SWR 1 zu hören. Seine ruhige Art, zu spüren: der Mann weiss wovon er spricht und seine absolute Radio-Routine machen seine Programme zu einem echten Hörgenuss. Hier erfahrt Ihr die nächsten Sendetermine! Infos zu Frank Laufenberg. Auch das Radio Journal berichtete in seiner Dezember Ausgabe 2007 ausführlich über Frank.
Mario Leuenberg - ist seit vielen Jahren bei Radioweser.tv (früher OK Bremen) auf UKW 92,5 MHz on air. Innerhalb seiner Sendung "Radio Nach Lust Und Laune" präsentiert er alle 14 Tage/Freitags viel 80er Musik. Gesendet wird ab 16.05 Uhr. Zu hören übrigens auch über Live-Stream. Zusätzlich moderiert Mario nach Lust und Laune Sonderausgaben, die mal hier und da so aus der Reihe und auch mal nachts (meistens LIVE) ausgestrahlt werden. Mario liebt Kultschlager - fast vergessene Deutsche Hits - und echte Raritäten !!!
Er ist regelmässiger FMK Leser und sucht Aufnahmen des einstigen Berliner Senders Hundert, 6 - Wer hiervon Mitschnitte hat, oder Kontakt mit dem sympathischen DJ knüpfen möchte, hier seine E-Mail-Adresse> 92.5nachlustundlaune@bremen.de FMK steht in engem Kontakt mit Mario. So wurde in Marios Sendung auch schon "FMK im Radio" ausgestrahlt.
Rik de Lisle wurde sogar eine eigene Seite bei Wikipedia gewidmet ! Der "alte Ami" startete seine ausserordentliche Radiokarriere beim AFN. Über Asien und Portugal kam er so mit dem Soldatensender nach Berlin. Dort wechselte er zum RIAS, später zu rs2. Inzwischen ist er von 14-18.00Uhr wochentäglich beim sächsischen Privatradio RS.A zu hören. Besonders erwähnenswert ist die Seite "Alterami - Das Blog von Rik de Lisle" Hier gibt es viele nostalgische Erinnerungen in Form von Bildern und Soundfiles.
Rik De Lisle kehrt nach Berlin zurück
Radiolegende Rik De Lisle kehrt zurück in den Berliner Äther: "Der Alte Ami" wird 94,3 rs2 Kultminister
30.07.2008 - 10:30 Uhr, rs2
Vom 1. August 2008 an erfüllt sich für seine Fans ein großer Traum. Die Radiolegende Rik De Lisle kehrt zurück in den Berliner Äther. "Der Alte Ami" wird 94,3 rs2 Kultminister und ist jeden Tag von 19.00 bis 20.00 Uhr bei dem Berliner und Brandenburger Privatsender zu hören.
Bei 94,3 rs2 wird Rik De Lisle jeden Abend in seiner eigenen Plattenkiste kramen und seine besten Stücke vorstellen. "Ich freue mich wieder in Berlin Radio zu machen", sagt De Lisle.
Rik De Lisle wurde 1947 in Milwauke, Wisconsin, USA geboren. Mit 17 Jahren ging er zur Armee und wurde Disc-Jockey beim Soldatensender AFN in Asien, Portugal und der Bundesrepublik Deutschland. 1984 wurde er als Radiomache3r des Frühprogrammes beim RIAS bekannt. Mit seiner Hilfe wurde "RIAS 2" 1985 zum Ganztags-Musiksender ausgebaut.
Als Programmdirektor war er von 1993 bis 1997 beim Berliner Privatradio 94,3 rs2 tätig. De Lisle wurde von Juni 1997 bis Dezember 2007 Europachef bei der internationalen Rundfunkberatungsfirma "Alan Burns & Associates".
Pressekontakt: 94,3 rs2 Michael Weiland Pressesprecher medienzentrum Berlin, Grunewaldstr. 3,12165 Berlin Fon: 030 20191162 Fax: 030 20191165
(Danke an Jörn Krieger/Medienbote) für die Info !
Armin Löffler war "Intendant" von Radio Zirog. Dieser Sender konzentrierte sich hauptsächlich auf den Großraum Innsbruck. Konnte jedoch teilweise bis nach Augsburg gehört werden. Armin kam negativ in die Schlagzeilen, als er einen Großteil der beliebten Mannschaft kurzerhand entlies (Bei Radio Zirog redet man offen von Betrügerei). Er war übrigens auch anfänglich bei Radio Brenner zu hören. Armin Löffler blieb der Moderation treu und kann heutzutage als Werbesprecher gebucht werden. Hier der Link zum Tonstudio Klangfarbe/Innsbruck - incl. Hörprobe !!!
Armin Mothes lernte ich 1989 während unserer gemeinsamen Zeit beim Stadt Radio Heilbronn persönlich kennen. Damals war mir gar nicht bewusst, mit welcher "Radio-Persönlichkeit" ich zusammenarbeitete. Doch dank Internet, bzw. Armins monatlicher Radio Gloria Sendungen (jeden 4.Sonntag im Monat ab 14.00h auf 6140kHz/Wh: 17.00-18.00h auf Coloradio.org/Dresden) wurde der Kontakt im August 2008 zwischen uns wieder hergestellt. Im FMK-Interview erinnert sich Armin an sein sehr interessantes Radio-Leben..................
RGI – Wie es begann (Erinnerungen 2008)
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FMK: Armin, wie kamst Du überhaupt zum Hobby "Radio":
Die Anfänge gehen weit in meine Jugendzeit in Dresden zurück. Damals, bereits in den 50er-Jahren hatte ich mich mit dem Bau von Radio-Empfängern befasst. Das erste Gerät war ein sog. stromloser Detector-Empfänger. „Detegere“ heißt im Lateinischen zwar „entdecken“, aber mehr als den Ortssender brachte das Ding nicht ran. Aber bereits das erste Radioröhren-Gerät, ein sog. „Audion“, brachte alle stärkeren MW-Sender, so auch das beliebte „Radio Luxemburg“ ran. Diese heute altertümlich wirkenden Geräte hatten eine Rückkopplung. Es ist schwer, hier zu erklären, wie das funktioniert, und man schaue diesbezüglich in ein Lexikon. Durch einige technische Tricks kitzelte ich mehr aus dem Empfänger heraus als mir lieb sein konnte, ja es kam sogar so weit, dass das Gerät, wenn es knapp unter dem Einsatz der Rückkopplung arbeitete, den eingestellten Sender (in der Regel Radio Luxemburg) in die nähere Umgebung verstärkte, so dass in einem Umkreis von ca. 200 Metern Radio Luxemburg so stark wie ein Ortssender zu empfangen war, allerdings mit den üblichen Fadings. Das machte zwar Spaß, aber ich fragte mich, warum ich eigentlich ein fremdes Programm verstärkte; es wäre doch sinnvoller ein eigenes zu machen. Und so brachte ich es durch den vollen Einsatz der Rückkkopplung dazu, dass eine Trägerwelle entstand. Als Verstärker zum Mudulieren nutzte ich ein kleines Philips-Tonbandgerät. Da es schwierig war, Schallplatten aus Westdeutschland zu besorgen, wurden Bandmitschnitte gesendet.
Die Reichweite betrug maximal 5 Kilometer.
FMK: Mit welcher Station wuchst Du auf, bzw. an welchen Sender erinnerst Du Dich besonders gerne ?
Besonders das englische Programm von Radio Luxemburg, das um 19.00 bzw. 19.30 begann, hatte es mir angetan. Noch vor der Existenz der Piratensender tummelten sich hier all die bekannten DJ`s und Moderatoren, die auch später auf den Sendeschiffen zu finden waren.
Jeder hatte seinen eigenen Stil und sendete per Band oder von London aus unterschiedlich je eine halbe oder ganze Stunde. Für Abwechslung in der Musik war jedenfalls gesorgt. Natürlich steckte auch hier und da die Schallplattenindustrie dahinter. Aber ein „Philips-Record-Rendezvous“ war vergleichsweise viel interessanter als die seit den 80er-Jahren bis heute vielfach beschworene „Quote“. Bei einem Besuch in Luxemburg zeigte mir Bob Stewart entsprechende Computerlisten; aber sie seien „top secret“, streng geheim. Schon bei meinem beliebten Radio Luxemburg hatte sich diese negative Entwicklung bereits angebahnt. Seit den 80er-Jahren waren auch nicht mehr die 15 bis 20 verschiedenen DJ`s tätig, sondern nur fünf bis sieben Live-DJ`s. Das waren Paul Burnett, Bob Stewart, Tony Prince, Tony Blackburn, Stewart Henry und Dave Jensen; ein kurzes Zwischenspiel gab auch eine Zeitlang Kenny Everett. Die Namen und Bilder der DJ`s der Fünfziger bis Siebziger - Jahre findet man im Buch von Keith Skues „Pop went the pirates“ (verfasst ab 1968, herausgegeben erstmals 1994 bei „Lamb`s Meadow Publications“).
FMK: Andy, wie kamst Du dann auf Deinen Sender> Radio Gloria/RGI ?
Knapp vor dem Bau der Berliner Mauer (13.August 1961) kam ich mit gerade mal zwei Koffern nach Westdeutschland. Hier wurde der in Dresden zurückgelassene Minisender (die entsprechende Röhre war der Typ AF 7) nachgebaut und kam zunächst testweise im Umkreis von Hannover zum Einsatz. Zugleich begann ich mit der Sammlung meines umfangreichen alternativen Schallplattenarchivs. Die meisten Platten musste ich in England bestellen. In den Sechziger – und Siebziger – Jahren gab es in Deutschland nur die Top 20 zu kaufen.
Da die Mittelwellenfrequenz von Radio Moskau (227 Meter) nach 23.30 Uhr frei war, sendete RGI hier nachts am Wochenende zwischen 23.30 und in der Regel 4.00 Uhr morgens. So lange Radio England diese Frequenz erfolgreich nutzte, sendete RGI auf einer Nachbarfrequenz. Nach dem „Marine Offensive Act“ im August 1967 sendete RGI wieder auf 227 zur besagten Zeit. Darüber gab es übrigens über Radio Moskau üble Kommentare. Der Name „Gloria“ tauchte darin zwar nicht auf, aber man wetterte gegen die ungesetzlichen Machenschaften der Piratensender.. Denn auch von Radio England hatte sich Moskau gestört gefühlt.
FMK: Während eines Nordseetrips zu den Seepiraten bereits in den 60er-Jahren hatten sich Armin Mothes und Ernst-August Schwab kennengelernt. Was hat Euch beide ab diesem Zeitpunkt "verbunden" ?
Es kam zu einer technischen Kooperation und zum Bau stärkerer Sender. Die Fernsehröhre „1625“ erbrachte eine Reichweite von immerhin ca. 10 Kilometern. Durch Parallelschalten mehrerer „1625“ kam man zu einer Leistung von ca. 200 Watt. Immerhin ergab das nachts eine Raumwelle, und es kam an das in Offenburg organisierte Postfach bei der FRCG Post u.a. aus Skandinavien und Italien. Ernst, alias Johnny O`Brian (Angus McKay bei RGI), nannte seinen Sender „Radio Valentine“. Er operierte im Großraum Düsseldorf. Im Jahr 1976 operierten Valentine und Gloria auch auf KW. Gloria wurde im September, Valentine im Dezember ausgehoben. Beide intensivierten ihre bereits 1974 begonnene, legale Arbeit in Italien als Sender für die Touristen. Valentine sendete zunächst zusammen mit Gloria als „Radio Fortuna“ an der italienischen Riviera. Durch Kennenlernen eines Moderators (Sandro) von „Bassa Bresciana Radio“ und des Eigentümers Ennio in Brescia verlagerte Gloria seine Tätigkeit zum Gardasee.
Beide Stationen beendeten ihre Tätigkeit 1984.
FMK: Andy, vielen Dank für Deine interessanten Erinnerungen !
Mehr Information auf der Homepage „radiogloria.de.vu“
FMK-Tipp: UNBEDINGT bis ganz nach unten scrollen - dort findet Ihr viele PDF.Dateien !!!
Radio Gloria sendet jeden 4. Sonntag im Monat ab 14.00 Uhr auf 6140kHz - Wiederholung 17.00-18.00h auf Coloradio.org / Dresden
Weitere Informationen...............
im Buch „Was sie schon immer über freie Radios wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ von Christoph Busch 1981,
im Buch „Piratensender“ von Wolf-Dieter Roth 2004,
in der Sendung von Radio Bremen 2 „Bis dass die Post uns scheidet“ vom 8.5.1977
und in diversen deutschen und internationalen Dx´er – und Radio – Zeitschriften, zuletzt
im „Radio-Kurier – weltweit hören“ Nr. 4/2008
Verfasst: September 2008
Bob Murawka ist vielen Saarländern, bzw. Hörern in Rheinland Pfalz ein Begriff. So war er bereits von 1986 bis 1987 Programmchef und Moderator Radio RVN (von Lothringen aus gezielt in Richtung Deutschland). Anschliessend moderierte er beim privaten Radio RPR 1. Doch Bob blieb seinem Stammpublikum treu und ist seit 2003 bei SWR 1 Rheinland-Pfalz zu hören. Seine Sendezeiten bei SWR 1 Rhld.-Pfalz:
- Regelmässig: Jeden Sonntag : 20-24.00h präsentiert Bob "Die SWR 1 Szene", die besondere Musikspezial-Sendung
- Ausserdem sporadisch : "Guten Abend Rheinland-Pfalz" - "Der Nachmittag" - "Der Vormittag" - "SWR 1 - Leute"
Werner Reinke hat die deutsche Station-Voice schlechthin. Seine "Hitparade International" auf HR 3 war Kult ! Lange bevor es Privatradio in Deutschland gab, sorgte Werner dafür, dass auch öffentlich rechtliches Radio anders klingen kann: Nämlich locker, frei, mit viel Spaß und trotzdem sehr professionell ! Er ist DER geborene Moderator. Vergleiche hierzu auch mein Radio-Archiv Band Nr. 42 ( Abmoderation seiner letzten "Hitparade International" vom Sommer 1989 nach 777 Sendungen (danach Übernahme durch Frank Seidel) http://fmkompakt.klack.org/dateien/l099.mp3
Neben unzähligen Radiosendungen, war er auch Stadionsprecher des American Football Teams "Frankfurt Galaxy". Noch heute ist er in vielen Werbespots zu hören. Zu hören ist er aber auch an jedem Samstag von 09.00 bis 12.00h auf dem HR. Dort moderiert er seine Sendung "extra am samstag". Als besonderen Service bietet der Hessische Rundfunk die Höhepunkte von Werner Reinkes "hr 3 extra am samstag" als Podcast an.
31.10.08> Werner Reinke ab 2009 mit zwei Sendungen bei hr1
Werner Reinke wird vom kommenden Jahr an im Hörfunkprogramm hr1 zwei Sendungen präsentieren: samstags weiterhin von 9 bis 12 Uhr in seiner angestammten Sendezeit und dazu noch donnerstags von 20 bis 24 Uhr die Sendung "hr1-Lounge". Am Sendeformat und dem Namen für die Sendung am Samstag wird noch gefeilt. hr1-Programmchef Andreas Weber freut sich über den prominenten Neuzugang: "Werner Reinke gehört zu der Generation von Radiomoderatoren, die für ihre Hörer und Fans noch richtige Radiostars sind." www.hr1.de
www.satnews.de
Axel Ricken : ist allen Südtirol- B3 - aber auch DAB Radiofreaks ein Begriff. Seine Radiokarriere startete bei Radio Brenner. Von 1986-1992 war er bei Bayern 3. Seit 1995 arbeitet er für die BR-Online-Redaktion und das DAB-Radio des BR. (Axel, danke für den GB-Eintrag -Nr. 47- !) Beim BR machte Axel übrigens ALLEINE das 24 Stunden Nonstop Radio "Bayern Mobil", welches leider zum 30.09.08 eingestellt wurde. Er blieb dem BR treu und kümmert sich jetzt um Software Belange bei Bayern Plus (Datenbank pflegen/bearbeiten, etc.) - Hier der Link zu Axel Ricken - bzw. Bayern Mobil.
Walter Schiefele aus der Nähe von Augsburg lernte ich über eine Anzeige im "Kurier" der ADDX kennen. 1983 veröffentlichte er darin ein privates Inserat und suchte Leser zum Austausch von Radiomitschnitten. Über die vielen Jahre hinweg, ergab sich aus diesem Kontakt eine richtige Freundschaft. An dieser Stelle möchte ich Walter im Namen aller FMK-Leser für seine unzähligen Informationen und die vielen Mitschnitte danken. Ohne ihn, wäre weder FMK zustande gekommen (er war anfangs der einzigste "Lieferant" an Informationen), noch hätte ich die vielen Zeitungsausschnitte, die hier online gestellt sind, erhalten. Walter steuerte aus seinem eigenen Archiv sehr viele Cassetten meinem Radioarchiv bei (hauptsächlich Südtiroler- +Münchner Sender). Er beabsichtigt übrigens sein komplettes Archiv (ebenfalls mehrere Hundert Cassetten) zu verkaufen. Interessenten können über fmkompakt@web.de Kontakt aufnehmen. Ich leite die Mails gerne weiter !
Ein absolutes "Schmankerl" entdeckte für FMK Mario Leuenberg ! Auf der Webseite vom STUDIO 54 - die Radioshow im OKB mit Christian Schirrmacher - findet Ihr unter der Rubrik "Hörproben" hochinteressante mp3-files. Unter anderem zur Geschichte des RIAS im Interview mit Rick de Lisle ! Mario - herzlichen Dank für den Tipp !
SDR 3 ist für viele noch heute KULT ! Auch wenn dieser Sender im SWR aufging, sind zumindest zwei geniale Moderatoren übriggeblieben: Thomas Schmidt ist alle 14 Tage in der Frühschiene zwischen 05.00 und 10.00h auf SWR 1 zu hören (Guten Morgen, Baden Württemberg). Thomas Schmidt wurde u.a. bekannt durch die legendäre Hitparade Top 1000 X (vgl. in meiner Archivliste Band Nr. 505 und Nr. 20). Schmidt ist übrigens bekennender DXer ! Immer wieder plaudert er in seinen Sendungen über seine Faszination zum Rundfunk-Fernempfang. So hat er in seinem Garten eine Langdrahtantenne gespannt. Er kam zum DX-Hobby durch die legendären Seesender !
Matthias Holtmann wechselte ebenfalls von SDR 3 zum 1. Programm des SWR. Dort ist er (ca. alle 14 Tage) wochentags von 18.00 - 19.30h mit "Guten Abend, Baden Württemberg" zu hören. Legendär sind seine genialen Telefoninterviews. Sein spontaner Humor ist nicht zu toppen ! Genau so soll Radio sein !!! (Mitschnitte von Matze Holtmann findet Ihr u.a. auf Band Nr. 20, 99, 235, 327).
Mal Sondock war Ende der 50iger Jahre für den AFN Munich tätig. Später präsentierte er 25 Jahre lang er bei WDR 2 die Hitparade. Teile eines sehr interessanten Radio Unna - Interviews mit Mal anlässlich seines 74. Geburtstages (2008) findet ihr auf YouTube. Schöne Erinnerungen gibt es aber auch hier!
Mal Sondock hat unter dem Namen "SMN City" eine sehr interessante virtuelle Webseite ins Netz gestellt.
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FMK Leser stellen sich vor>
Den Anfang machen die sympathischen Hobbyfreunde Bianka und Stephan aus Augsburg:
Ich bin 37 jahre, und kenne bianka seit 1983. Doch so "richtig funkte" es erst im Jahr 1987 . Bianka ist 36 jahre jung. 1992 bis 2000 waren wir leider getrennt. Und das Glück kam 2000 zurück. wir zogen zusammen. 2002 heirateten wir. Ich hörte früher (1982) Bayern 3, dann -1983- kam ich langsam auf den Genuß von Privatradio. Ich hörte am 15. Juli 1983 zum erstenmal Radio Bavaria International. Dann kam radio m1, radio brenner, radio c, südtirol 1, radio transalpin, radio rosenharten. Heute höre ich gerne Radio Charivari Rosenheim, oder Radio Galaxy Rosenheim. Bei uns läuft aber auch Hitradio N1 und Pirate radio, da bianka eine "Frankenfrau" ist. Wenn ich heute noch Südtiroler Radio höre, dann empfehle ich Radio Sonnenschein, weil Radio Sonnenschein ist ein Lieblingssender von mir. Wenn uns nach Italo dance ist, dann gibt es für uns idn italiandance network. meiner meinung nach der beste sender. Wir suchen komplette Italo-Disco-Sendungen der einstigen Südtiroler Pioniere (Radio C etc.). Welcher FMK-Leser besitzt hiervon noch Mitschnitte ? Wir würden uns sehr über eine E-Mail freuen (FMK leitet gerne weiter ! fmkompakt@web.de) es grüßt stephan und bianka.
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In Memoriam - Diese Radiolegenden haben uns leider viel zu früh verlassen............
Am 3.Dezember 2007 verstarb im Alter von 61 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit der bekannte Musikmoderator des Bayerischen Rundfunks THOMAS BRENNICKE. Brennicke kam 1966 zum BR und wurde als Moderator der "SCHLAGER DER WOCHE " bekannt. Der in München Geborene prägte als Leiter der Abteilung Musik, die er 1991 übernommen hatte, viele Sendungen. Er galt als Spezialist für deutsche und romanische Popmusik. Er war ein Radioprofi von immenser Kompetenz und galt als wandelndes Musiklexikon. Zuletzt moderierte er samstags in BR 1 die "Schlager der Woche". Thomas Brennicke wurde bereits in aller Stille beigesetzt. Quelle:Videotext des BR und BR-Intern Interpretiert von A.Langner für FM-KOMPAKT
FMK-Anm: Thomas Brennicke begleitete mich mit seinen Schlagern der Woche durch meine Jugend - Kaum eine Sendung hatte ich verpasst. Es ist schön, an seine angenehme Präsentation zurückzudenken.
Claus Führer machte zusammen mit seiner Mutter ab Sommer 1990 einen zweiten Anlauf, mit dem 1983 gescheiterten Radio M1. Von Südtirol erreichte man via dem Schwarzenstein weite Teile Bayerns. Man hielt mit unglaublich viel Ausdauer und Enthusiasmus bis zum Frühjahr 2003 "durch". Allerdings wurde in den letzten M1-Jahren nur noch sporadisch moderiert, es kam immer öfter zu Sendeausfällen. Auch das Sendegebiet wurde immer kleiner. Statt halb Süddeutschland war man im Lauf der Jahre lediglich im Raum Innsbruck zu empfangen. Völlig überraschend verstarb Claus im Alter von nur 41 Jahren in der Nacht auf den 01.06.06. Zur Erinnerung:
Band Nr. 392
Sommer 1990>Radio M 1-Empfang in Sennewitz/Halle ! Zwei Cuts, vom in der Nacht auf den 01.06.06 verstorbenen Claus Führer ! http://fmkompakt.de/l111.mp3 + http://fmkompakt.de/l113.mp3
Nachfolgender Beitrag / Interview dank Thomas Winkler - Tiroler Lechtal - Österreich
Das Interview fand im Jahre 2000 im Hause Führer in Innsbruck statt>
Bei diesem Interview handelt es sich um ein echtes Zeitdokument. FM Kompakt weist aber vorsorglich darauf hin, dass es sich bei den Antworten um persönliche Darstellungen von Claus Führer handelt, für deren Wahrheitsgehalt keine Verantwortung übernommen werden kann.
In Memoriam des am 21.7.2000, verstorbenen Mitbegründers der Radiostation Radio Bavaria/ M1, Jo Lüders, führe ich Recherchen über den südtiroler Privatsender, seine Geschichte und Werdegang durch. Auch der Befragte, Claus Führer, verstarb in der Nacht auf den 01.06.2006 !
Herr Claus Führer, Programmleiter des Senders, zur derzeitigen Situation um den Rocksender in einem Interview:
Herr Führer,
Radio M1 war 1983 einer der Privatradio Pioniere, die den Großraum Nord/Südtirol und weite Teile Süddeutschlands mit einem Rock und Popmusik orientierten Programm versorgten. Nach teilweise erheblichen Problemen mit den Behörden und diversen Umweltschützern wurde die Sendeanlage auf dem Schwarzenstein jedoch noch im selben Jahr stillgelegt. 1986 wurde die Anlage wieder reaktiviert und sendete mit kurzen Unterbrechungen bis 1993. Ab 1990 war hier erneut Radio M 1 zu hören, für das nun Claus Führer als Programmleiter fungierte. Nach dem Abriss der Anlage auf dem Schwarzenstein 1993 funkte man vom Zirog weiter, allerdings mit einem stark reduzierten Sendegebiet . Heute, nach der Liberalisierung des österr. Privatradiogesetzes und dem Start der heimischen Mitbewerber, gestaltet M1 immer noch von Italien aus ein Rundfunkprogramm für den Großraum Innsbruck/Inntal.
Frage 1: Radio M1 ist nach wie vor kein österr. Sender. Warum beantragt der Sender keine österr. Lizenz, wenn das Programm doch auch für Nordtirol angeboten wird ?
Wir haben uns sehr Wohl bei der ersten Frequenzausschreibung darum beworben. Als der 1. Anlauf dieser Lizenzierungen von der Privatfunkbehörde anuliert wurde, verlangten die Behörden für den 2. Anlauf eine Offenlegung der Finanzierungspläne, des geplanten Programmkonzeptes, der finanziellen Gebarung unserer Firma, u.a. Da wir ein sehr kleiner Sender sind, hätten wir vor dieser Instanz keine wirklichen Chancen. So beschlossen wir damals mit der problemlosen Südtiroler Lizenz weiterzusenden.
Frage 2: Von welchem Standort wird zur Zeit für Nordtirol, Südtirol oder auch Bayern gesendet ? und mit wieviel Leistung ?Wir senden für die Region Nordtirol vom Zirog auf unserer Stammfrequenz 104,2 MHz
Mit einer Leistung von 0,3 kw (Endstufe) 10.000 W (ERP) und für die Region Südtirol, Brixen- Pustertal vom Sender Spiluk auf 96,9 MHz, sowie ím Kabelnetz der Telesystem Tirol auf 88,8 MHz. Die Region Bayern können wir derzeit nicht bzw. nur sehr schlecht erreichen.
Frage 3: Wer steht jetzt als Gesellschafter hinter dem Sender, und mit wieviel Personal wird derzeit gearbeitet ?
Besitzerin des Senders ist nach wie vor meine Mutter Helga Führer, die auch als Geschäftsführerin auftritt. Den Technischen Teil, sowie den größten Teil der Produktion und Abwicklung des Senders mache ich (Claus Führer) selbst. Weiters arbeiten noch 2 Techniker in Südtirol (zeitweise) für M1. Für die Redaktion ist Frau Mag.Brigitta Senn zuständig und die Werbung betreut Martin Egger.
Frage 4: Welches Musik bzw. Programmformat wird angeboten ?
Wir spielen nach wie vor ein 24 Stunden, Rock und Popmusik orientiertes Programm mit Spezialsendungen, Nachrichten (6 mal pro Tag) , Sport, Wetter, Verkehr, Special‘s.
Frage 5: Gibt es noch bzw. wieder moderierte Sendungen im laufenden Programm ?
Nein, nicht Live! Es werden immer wieder moderierte Beiträge und Berichte ins laufende Programm eingebunden. Dank der Digitaltechnik, ist es uns auf diese Weise möglich ein kostengünstiges und erschwingliches Programm zu machen, ohne größeren Personalaufwand.
Es war sehr schwierig, den zu groß gewordenen Sender wieder in einen vernünftigen Rahmen, also klein zu kriegen.
Ein Hauptbereich des Senders, sind große Rock-Konzerte, die wir, teilweise selbst veranstalten und präsentieren. Dieser Zweig bringt uns größere Einnahmen als die regionale Werbung. Außerdem Kooperieren wir mit verschiedenen Internetsendern, wie z.B. Radio Pionier (Munic‘s hardest Hit’s), die wir als Special zeitversetzt in unserem Programm ausstrahlen.
Frage 6: Welche Moderatoren werden beschäftigt ? Keine Festangestellten !
Frage 7: Wie ist die techn. Reichweite des Senders, und wieviele Hörer schalten durchschnittlich das M1 Programm ein ? Im Großraum Innsbruck erreichen wir einen Tagesschnitt von 6,2 %
In Nordtirol ca. 250.000, in Südtirol ca. 150.000
Frage 8: Sendet M1 auch wieder Nachrichten oder Lokale Informationen ? Ja, 6 mal pro Tag, an den strategisch stärksten Sendestunden am Vormittag, Mittags und am Vorabend. Lokal gibt’s nur Veranstaltungstips.
Frage 9: Nach Angaben des Medienmagazins Radio Journal (1/99) plant M1 weiterhin die Aufschaltung seines Programmes auf Satellit. Wird an diesen Plänen nach wie vor festgehalten? Pläne, gibt es immer ! Nur steht die Umsetzung auf einem anderen Blatt.
Wenn wir sowas je machen sollten, müßte der Standard ohne Frage digital sein.
Man muß sich allerdings die Kosten/Nutzen- Frage stellen. Wir sind, und bleiben ein kleiner Lokaler Sender, der sich eine Sat-Verbreitung wahrscheinlich nicht leisten kann, und die Frage offen bleibt, ob die Sat-Hörer überhaupt unsere Zielgruppe wären !
Frage 10: Ist ein Internetauftritt des Senders geplant ? Natürlich ! Sobald ich einen Administrator bzw. Initiator für diesen Bereich gefunden habe. Allerdings steht auch hier die Kostenfrage im Vordergrund. Die Adresse RadioM1.com habe ich mir aber schon sichern lassen.
Frage 11: Wie geht es weiter mit Radio M1 / Zukunftspläne ? Im Vordergrund jedweder Planung, steht der Neuaufbau unseres großen Senders am Schwarzenstein, und damit Verbunden der weitere Ausbau des Sendegebietes Nordtirol, das unser Kerngebiet darstellt. Auch wäre der bayerische Raum, ostwärts von München, Richtung Passau auch wieder erreichbar, wo wir einst sehr gute Resonanz bekamen.
Herr Führer, vielen Dank für das Gespräch und alles gute für die Zukunft !
Jo Lüders gehört zu den unvergessenen Radiopionieren. Ob bei Radio Bavaria International, Radio Xanadu oder StarSat. Jo Lüders war immer der Zeit voraus und verwirklichte Radioprojekte lang bevor die Konkurrenz soweit war. Leider verstarb Jo viel zu früh, und zwar bereits im Alter von 60 Jahren (Juli 2000). Hier die Gedenkseite über ein besonderes Privatradio Leben....
FMK-Mitarbeiter (Retroperspektive) Josef Theobald wurde Ende März 2008 von Jo Lüders Sohn kontaktiert ! Zum Gedenken an Jo nachfolgende Info:
Heute hat der Moderator eine neue Soundfile in die Rubrik "Dateien" eingestellt. Sie ist ein Special im Gedenken an den großen deutschen Radiopionier JO LÜDERS. Dieser Name ist mir seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert ein Begriff. Unsere Radioarbeit wird sich stets an dieser Person orientieren.
Auf dieser Webseite könnt ihr mehr über den Werdegang des Radiopioniers erfahren.
Zunächst habe ich alte Cassetten auf meinen NAKAMICHI CR-5 kopiert und das Ergebnis auf die Festplatte gerippt. Deshalb bleibt das Hörergebnis überzeugend. Besser geht es nicht mehr.
Josef Theobald
FMK-Tipp: Registriert Euch noch heute kostenlos bei Josef Theobalds Yahoogroup "Geschichte-FR". Nur so habt Ihr die Möglichkeit sämtliche Dateien, Soundfiles, etc. anzuwählen. Es lohnt sich !!!
Waldemar Müller verstarb am 31.08.2001 im Alter von 83 Jahren. Waldy gehörte schon beim Süddeutschen Rundfunk zu einer der beliebtesten Stimmen. Nachdem er beim SDR viele Jahre tätig war, zog es ihn nach Südtirol. Nein, nicht um dort seinen verdienten Lebensabend zu genießen, sondern um bei Radio Brenner/Südtirol 1 einzusteigen ! Bereits am 10.08.89 verließ der Funkhase mit einer Abschiedssendung das damalige Südtirol 1. Hier seine letzten Worte innerhalb der beliebten Sendung "Hörbar">http://fmkompakt.de/l122.mp3 (Band Nr. 418).
Ab dem 23.01.90 war er dann als Nachrichtensprecher bei der Baden-Württembergischen Stadt Radio - Kette on air. Ab April 1990 zog es ihn tatsächlich erneut nach Sterzing, allerdings nur bis zum Spätsommer 1990. Anschließend setzte sich Waldi in Stuttgart zur Ruhe (er bewohnte dort angeblich ein Haus zusammen mit Bernd Kühl !). Für einige Stunden in der Woche war er im Stuttgarter Raum für ein Krankenhausradio am Mikro.
Abi Nathan verstarb am 27.08.2008 (Band Nr. 106+149)
Band Nr. 106+149: Auf diesen Cassetten befinden sich Mitschnitte der Voice of Peace. Anlässlich des Todestages vom Betreiber der Station, Abi Nathan am 27.08.2008, nachfolgend eine Aufnahme der VOP, welche mir Roger Kirk zur Verfügung gestellt hat. Die Soundfile stammt vom 10.06.1980. Roger`s Erinnerungen an eine Radiolegende.........http://fmkompakt.de/VOP1980.mp3
Abie Nathan ist gestorben. Traurig - ein Mann mit Visionen und Charisma, der nicht nur wegen kommerziellen Gründen seinen Offshoresender "Voice of Peace" vor Israel (in Sichtweite der skyline und des Strandes von Tel Aviv) von 1973-1993 betrieb. Wer erinnert sich noch an die ganzseitigen Annoncen im "Telegraaf" und im NME, um das Geld für das "Peace Ship" zusammen zu bekommen - 1969, zu einer Zeit, als in Europa (vorübergehend) Offshoreradio bis auf Veronica "tot" war? Wer erinnert sich noch an die Nächte vor dem Mittelwellenradio, um bei einer Schaltpause des DLF die VoP nachts/morgens mal auf 1539 kHz zu hören (angesagt als 1540)? Wer erinnert sich noch an 1983, als die Voice of Peace über einen schwachen Kurzwellensender auf 6245 kHz hier zu hören war (Ausgangsleistung 250Watt) ? War übrigens 1978 schon mal in Betrieb. 1993 versenkte Abie Nathan sein Peace Ship im Meer - u.a. weil er dachte, das der Frieden in greifbarer Nähe sei. Zu früh. Er verschenkte seinen 50-KW-Sender an die PLO (weiß jemand, was aus dem tx geworden ist - meines Wissens fiel er einem Bombardement der Israelis zum Opfer ?) Jetzt ist der Mann mit seinem Friedenseinsatz und -willen auch von uns gegangen. Nicht nur Seesenderfreunde sollten ihn in Erinnerung behalten.
vgl. Radioszene.de/Radioforen


Diese Seiten wurden FMK freundlicherweise von Roger Kirk zur Verfügung gestellt
Christian Stürmann verstarb am 04.08.2005. Dank FMK hatte ich mit ihm persönlichen Kontakt. Alles weitere -incl. der Link zur Christian`s Gedächtnisseite- im FMK-Fotoalbum.
Chris Winter ist tot ! Diese traurige Meldung erreichte mich erst jetzt. Er machte sich vor allem durch seine beliebte Mediensendung "Radio Show", welche bei Radio Benelux ausgestrahlt wurde, einen Namen. Nach BNL war er beim belgischen Radio Telstar International und danach auch beim Eupener Radio Aktivität zu hören. In den letzten Jahren hat sich Chris sehr zurückgezogen. Kurz vor Weihnachten 2007 verst |